• Kirsten Haenisch

DAS BILD DER FRAU IN DIR


"Und das soll alles gewesen sein?" Ich hatte alles "erreicht", was dem Bild der Frau in mir damals entsprach. Das letzte Puzzlestück hatte ich eingefügt, als das Haus fertig wurde: Ausbildung, Beruf, Heirat, Kinder, Hausbau, fertig. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass jetzt, am Ziel, bei der Vollendung des "Bildes", diese Frage in mir auftauchte, verbunden mit dem Gefühl des "Eingesperrtseins".


"Das Eingeständnis, dass die Art, wie man lebt, deshalb zustande kam, weil man keine andere kennt, ist ein langer verschlungener Gedanke."


Mely Kiyak bringt es mit diesem Satz in ihrem Buch "Frausein" auf den Punkt: Alle "VorBilder", die ich zu dem Zeitpunkt hatte, waren Frauen, die all das in ihrem Leben angestrebt hatten. Zu denjenigen, die nicht "ins Bild" meiner damaligen Weltsicht passten, wollte ich auf keinen Fall gehören. Das Gefühl, mich selbst in einen Rahmen eingesperrt zu haben, der meinem eigentlichen Sein nicht entsprach, ließ mich nicht mehr los.


Seither bin ich neue Wege gegangen, Ich befreite mich von inneren Vorstellungen, wie ich als Mensch und als Frau zu sein habe und habe mich gewandelt. Ich lade dich ein, das "Bild der Frau in dir" immer wieder zu hinterfragen! Folge dem Ruf deiner Seele und hab den Mut, dich zu jedem Zeitpunkt deines Lebens neu zu erschaffen.


Es ist nie zu spät oder, wie Mely Kiyak schreibt: "Bis hierhin war es schön. Aber nun möchte ich ein anderes Frauenleben."


(enthält unbezahlte Werbung)

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