• Kirsten Haenisch

EIGENARTIG


"Eigenartig" sein....oder lieber doch nicht?


Assoziationen, die vielen mit diesem Wort in den Sinn kommen, sind Begriffe wie absonderlich, seltsam oder merkwürdig, um nur ein paar zu nennen. Ich möchte dich daher heute einladen, das Wort "eigenartig" für einen Moment ohne diese negativen Zuweisungen zu betrachten.


Jede von uns ist es nämlich, "eigen-artig", wenn sie gelassen wird. Wenn ihr erlaubt wird, so zu sein, wie es ihrer "Eigenart" entspricht. Keine einzige Frau, kein einziger Mann ist gleich wie der oder die anderen.


Krisen im Leben weisen häufig darauf hin, dass das "Fremde" mehr gelebt wird als das "Eigene" und die Seele Zeichen sendet, die darauf aufmerksam machen sollen.

Darum geht es nämlich in deinem Leben: die "eigene Art" zu leben und nicht "gleich" zu sein, ein Abbild der anderen.


Dich von Fremdem zu befreien und das Eigene zu leben, ist ein Weg. Neben vielen anderen Aspekten sind für mich zwei essentiell:

Du musst wieder lernen, Impulse in deinem Körper zu spüren und ihnen liebevoll Aufmerksamkeit schenken.

Du musst, im zweiten Schritt, dich trauen, diese Impulse zum Ausdruck zu bringen, in dem du sagst, was du empfindest.


Das braucht Mut, denn es bedeutet eben auch ein Stück weit allein damit da zu stehen, es auszuhalten, anders zu sein, "befremdlich" für dein Gegenüber. Im besten Fall erkennst du aber, wie bereichernd deine "eigene Art" ist, wie sehr du zur Vielfalt der Menschheit beiträgst.


Indem du "eigen-artig" bist, machst du die Welt ein Stück weit bunter und das finde ich gar nicht "sonderbar"!

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