• Kirsten Haenisch

INSPIRIERENDE FRAUEN (Frida Kahlo)

Aktualisiert: Mai 16


Malerin der Schmerzen, Rebellin gegen das Unabänderliche...

Frida Kahlo war eine mexikanische Malerin. Sie litt ihr ganzes Leben unter den Folgen eines schweren Unfalls, der sie mit 18 Jahren für lange Zeit ans Bett fesselte und zuletzt, mit erst 47 Jahren, in den Tod führte. Zum Zeitvertreib begann sie im Liegen zu malen.


Trotz ihrer körperlichen und seelischen Qualen (ihr 20 Jahre älterer Ehemann betrog sie vielfach) ging sie ihren Weg. Das Malen half ihr, ihre Gefühle auszudrücken und das, was ihr wichtig war, zu betonen. Ihr leidenschaftlicher Patriotismus zeigte sich im Tragen traditioneller Tracht, Frisur und Schmuck - ein mutiges Statement in Zeiten von rassistischer Haltung gegenüber der indigenen Bevölkerung.


2002 wurde ihr Leben mit Selma Hayek in der Hauptrolle verfilmt, eine Biographie von Hayden Herrera gibt Einblick in ihr leidenschaftliches Leben. Ihr Werk fand erst lange Zeit nach ihrem Tod in den 70er Jahren im Zuge der Frauenbewegung die Würdigung, die es verdiente.


"Ich habe immer gedacht, dass ich die seltsamste Person auf dieser Welt bin, aber später dachte ich, dass es viele solcher Leute auf der Welt gibt, es muss also jemanden wie mich geben, der sich auf gleiche Weise bizarr und beschädigt fühlt, so wie ich mich fühle. Ich stelle mir die Frau vor, und stelle mir vor, dass sie dort drüben auch an mich denkt. Also gut, ich hoffe, wenn du dort bist und dies liest, dass du weißt, dass es wahr ist, dass ich da bin und genauso seltsam bin wie du.“


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